Comte de Chambord

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Comte de Chambord

Divenalarm!
Nichts für Anfängerinnen und Anfänger und auch nichts für Menschen mit diesem unbändigen Hang, Dinge auch mal schleifen zu lassen.
Dabei geht es keineswegs um übermäßige Aufmerksamkeit, Helikopter-Gärtnern ist gar nicht gefragt, sondern es geht um die Vernachlässigung der Mindest-Standards, die bei dieser Sorte eben etwas höher liegen als bei manch anderer.
Wenn ich eine Gallica auf den Kompost werfe und es mir nach einem Monat nochmal überlege, dann entschuldige ich mich bei ihr, pflanze sie wieder ein und gut ist. Hier nicht so.
Was diese Rose nicht mag:
- Bewuchs jeglicher Art durch sie hindurch.
- Hungern. Sie mag humosen, nährstoffreichen Boden und bis Ende Juni auch gern einen Snack zwischendurch.
- Wildes Rumgeschnibbel. Ein wenig Formgebung wird aber toleriert.
- Stress. Pralle Sonne mit der damit verbundenen Hitze ist nicht so ihrs. Drei, vier Stunden Sonne, ansonsten lichter Halbschatten, ja, das konveniert. Trockenfallen, bei Rosen ja ansonsten überhaupt kein Problem, wird durchaus mit Wuchsdepression quitiert.

Jetzt kann man sich fragen, warum es so eine Sorte denn überhaupt seit hunderten Jahren gibt.
Na, wegen der Belohnung natürlich.
Es ist eine der wenigen historischen Rosen, die gut nachblühen. Dabei hat sie einen Duft zum Niederknien. Die kugelig aufgehenden Blüten sind reich und makellos. Hält man so eine Blüte in seiner Handmulde, fragt man sich unwillkürlich, warum man sich all die anderen Pflanzen in seinem Garten antut, wenn doch hier alles, was man sich nur wünscht, zwischen Hand und Nase gegenwärtig ist.
Diese Momente des Einsseins mit einer Blüte hat man nicht oft und sie sind auch nicht, und deshalb scheitert so manche und so mancher an ihr, für jedermann bestimmt. Letztlich entbehrt das nicht einer gewissen Logik.

Frosthärte ist übrigens überhaupt kein Problem, auch nicht, wenn mal wieder knackige -25° anstehen sollten.
Ausgewachsen ist sie etwa bei Fraushöhe.
Sie wird im Handel auch unter dem Namen Mme Boll geführt. Da ich sie aber unter dem Namen Comte de Chambord erhalten habe, will ich sie auch so weitergeben, ohne allerdings zu wissen, ob nun der eine oder der andere Name der richtige ist.



 

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