Queen Mary
Bei HMF steht auch in 2021 noch, diese Rose blühe "Carmine-red, lighter reverse".
Nun, das stimmt nicht, ich weiß kaum eine Rose, bei der "violett" passender für die Farbangabe der Innenseite der Blütenblätter wäre. Alle Bilder dieser Blüten, die man im Netz finden kann, sehen aus, als wäre der Farbton manipuliert, aber nein, diese Farbe ist tatsächlich da, je nach Lichtfarbe des Sonnenlichts mal mehr, mal weniger von der Kamera eingefangen, aber immer auch gibt es diesen einzigartigen Kontrast zwischen der Innen- und der Außenseite der Blütenblätter. Ein richtiges Alleinstellungsmerkmal.
Der Name der Rose ist leicht problematisch, es gibt Stimmen, die meinen Mary Queen of Scotts sei der richtige Name, andere sagen, beide Namen seien als Synonym zu verwenden. Ich halte mich da raus. Ich habe beide Rosen hier und kann versichern, dass sie selbst ein blutiger Anfänger mit geschlossenen Augen voneinander unterscheiden könnte, auch ganz ohne Blüte.
Diese Mary Queen hier jedenfalls bildet einen eher kleinen Strauch und hat überhaupt auch etwas Geducktes im Wesen. Bodenabhängig sind mehr als 1,20 m nicht zu erwarten, entsprechend moderat ist das Wachstum und die Ausläuferneigung ist auch nicht so hoch wie etwa bei der typähnlichen Dominie Sampson.
Ansonsten bietet diese Rose das volle Pimpi-Programm: Frosthärte, Robustheit, Hagebutten, Herbstfärbung.