Robert le Diable

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Robert le Diable

derzeit gibt es weltweit fünf oder sechs Rosen, die unter dem Namen Robert le Diable verkauft werden, man weiß also nie so recht, welche Rose man tatsächlich zugeschickt bekommt.
Zudem gibt es auch in der historischen Literatur bereits zwei Robert le Diable, nämlich eine Centifolie und eine Gallica.
Nun würde ich gern behaupten, meine hier sei die einzig Wahre unter all diesen Rosen, aber soweit ich das sehe, entspricht nicht eine unter ihnen den ersten Beschreibungen dieser Sorte, die Mitte des neunzehten Jahrhunderts auf den Markt kam und deren Züchter unbekannt geblieben und die möglicherweise auch längst verschollen ist.
Immerhin aber kann ich versichern, dass meine hier angebotenen Jungpflanzen von meinen abgebildeten Mutterpflanzen abstammen und also auch in Ihrem Garten genau so eindrucks- und geheimnisvoll blühen werden wie hier gezeigt.
Ich halte diese Rose weder für eine reine Gallica noch für eine Centifolie (von einer Centifolie hat sie eigentlich überhaupt nichts).
Sie hat hingegen sehr viele Eigenschaften der Bengal-Hybriden, also der nicht mehr reineuropäischen und späten Gallica-Züchtungen.
Besonders und charakteristisch ist die Entwicklung der Blüte, die sich schmal und edelrosenartig und mit markantem Quirl entfaltet.
In der voll entwickelten Blüte ist dieser Quirl noch ansatzweise zu erkennen. Ihr Duft ist gut.
Der Strauch wird etwa 1,50 m hoch, entwickelt sich schnell vieltriebig und ist pflegeleicht und robust.
Ein Schnitt pro Jahr - ob im Frühling zur Forsythienblüte oder vor Wintereinbruch ist eigentlich egal - reicht als Pflegemaßnahme für das ganze Jahr aus und auf das leidige Anhäufeln kann bei der vorzüglichen Frosthärte durchaus verzichtet werden.
Rosen wie diese sind die ideale Besetzung für ein gemischtes Rosenbeet oder auch für den ländlichen Bauerngarten, insbesondere wegen der recht dunklen Blüte gepaart mit hoher Verlässlichkeit.

Zwei, drei Jahre nach dem Pflanzen sollte sich im Normalfall bei wurzelechten Exemplaren ein erstes Ausläuferchen zeigen.
Man kann solche Jungpflanzen in der Vegetationspause von der Mutterpflanze abtrennen und auftopfen und hat so recht schnell für eigenen Nachwuchs dieser schönen Rose gesorgt.

Nachtrag 2018:
Zwischenzeitlich habe ich diese schöne Rose auch unter den Namen Raphaël und auch unter dem Namen Nouveau Intelligible erhalten.
Welcher Name nun der ursprüngliche und richtige ist, kann ich anhand der Quellenlage nicht sagen und bleibe deshalb der Einfachheit halber bei diesem hier.

 


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