The Shell Rose

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The Shell Rose

Dies ist meine Rose des Jahres 2015, eine Fundrose aus den USA (genauer aus Kalifornien), eher wenig bekannt in Europa und das heißt nichts anderes als: Völlig unterbewertet.
Eine Rose von allergrößter Schönheit und nach meinem Dafürhalten eine der zehn Musshaben unter den historischen Rosen.
Es handelt sich um eine Bengal-Hybride, also eine Vertreterin jener Klasse, die aus dem Zusammentreffen europäischer und ostasiatischer Rosen entsprang. Bekannte Vertreter sind etwa Cardinal de Richelieu, Dis moi qui je suis, Centifolia à Fleurs doubles Violettes, Duchesse de Montebello, Beau Narcisse und noch etwa zwei Handvoll. In Ihren Adern fließt das schwere Blut europäischer Rosen, vornehmlich der Gallicas - ausdauernd, zuverlässig und frosterprobt - aber eben auch das der Chinensis-Rosen - leicht, elegant und etwas verspielt.
Bei The Shell Rose springt einen das asiatische Erbe bereits im April ins Auge: Ein burgunderroter Austrieb, herrlich!
Dazu dünne, hübsch bestachelte, peitschenartig wachsende Triebe mit auffallend langen Internodien, die sich unter der Last des austreibenden Blattwerks und der später aus jedem Knopfloch sprießenden Blütentriebe einen eleganten Bogen beschreibend bis auf den Boden neigen.
Die Blüten, die Mitte Juni erscheinen, sind eine rechte Freude in ihrer Ebenmäßigkeit. Die Farbe ist superb, jedoch fehlt der Duft. Und ich kenne keine andere Rosenblüte, die derart einer Dahlienblüte ähnelt.
Hagebutten werden nicht gebildet, was bei Bengal-Hybriden aufgrund des Ploidiegrades durchaus der Regelfall (zum Glück mit der ein oder anderen Ausnahme) ist.
Nun aber zum Schnitt:
Eigentlich bin ich bei Strauchrosen ein Verfechter des Massiv-Schnitts, um zur Blütezeit möglichst einem pilzförmigen, blütenübersäten, mannshohen Strauch gegenüber zu stehen.
Anders hier.
Die bereits erwähnten, peitschensartigen Triebe aus der Basis müssen auf jeden Fall erhalten bleiben, weil aus ihnen - wie das beim Erziehen einer Kletterrose ja auch berücksichtigt wird - die blütetragenden Kurztriebe sprießen werden. Die Fachbegriffe sind hier Arching oder auch Pegging, und das Internet ist zu unser aller Glück ja voll mit allerlei Anleitungen, insbesondere das englischsprachige. Wer beispielsweise "rose pegging" bei YouTube eingibt, wird auf inspirierende Filmchen stoßen.
Und wer ganz pfiffig ist, der stellt diese Rose sowieso gleich an einen Zaun, an den sie sich anlehnen kann und über den ihre Langtriebe wallen dürfen.

Diese Rose ist sommerblühend und zeigt sich hier als sehr genügsam, was den Boden betrifft.
Über die Frosthärte des Strauchs kann ich noch nicht allzu viel sagen, denn ich habe diese Sorte noch nicht so sehr lang und die letzten vier Winter (Stand 2017) waren keine rechten Gratmesser für die Frosthärte. Ich schätze sie auf die der Portlands oder der Damaszener.

Ich selbst habe meine erste Mutterpflanze als Ausläufer erhalten, sie kann es also, das ist gut zu wissen. Dennoch habe ich noch nie eine meiner eigenen The Shell Roses Ausläufer machen sehen.




 

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